Hilfe für Haiti: Die Lage der Kinder ist immer noch verzweifelt

Vor zwei Jahren bebte in Haiti die Erde - und noch immer leiden Land und Kinder unter der Katastrophe: Hunger, Obdachlosigkeit, Kinderelend und die sich immer stärker ausbreitende Cholera bestimmen nach wie vor das Bild des Alltag in der Hauptstadt Port au Prince. Ohne Hilfe kann das bettelarme Land nicht für seine eltern- und obdachlos gewordenen Kinder sorgen.

Nach Angaben der Regierung vom Dezember sind mehr als eine halbe Million Menschen mit der Durchfallerkrankung infiziert, täglich kämen 200 Neuinfektionen hinzu, sagte der Vizechef der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO/OPS), Jon Kim Andrus. Es handele sich um eine der größten Cholera-Epidemien in einem Land in der jüngeren Geschichte.

Der Förderverein Pro Kinderhilfe kämpft zusammen mit der Stiftung UNESCO Bildung für Kinder in Not und den Salesianern der Don Bosco Brüder gegen das Leiden der hungernden Kinder. Vieles konnten wir schon erreichen, Vieles muss noch geschehen. Zusammengebrochene Schulen und ein Auffanglager für Strassenkinder wurden teilweise wieder errichtet. Tägliche werden ungefähr 4 500 Mahlzeiten an die Kinder Erdbebenopfer ausgegeben. Eine ärztliche Notversorgung wurde aufgebaut.

Das aber genügt immer noch nicht. Der Staat ist zu schwach, die Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen. Und die funktioniert nur, wenn Organisationen wie die Don Bosco-Brüder direkt vor Ort tätig werden. Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie unsere Direkthilfe für die notleidendn Kinder von Haiti. Ihre Spenden kommen dort an, wo sie wirklich gebraucht werden. Nichts geht verloren, nichts wird verschwendet, nichts verschwindet.